Archiv für den Autor: Annika Kuchar

Arbeitgeberimage – Was tun beim Shitstorm?

ShitstormGerade in Zeiten des Fachkräftemangels stehen Unternehmen in der Pflicht, sich sowohl intern als auch extern als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Nur so können sie im Wettbewerb bestehen und langfristig erfolgreich sein. Was aber tun, wenn das Arbeitgeberimage öffentlich an den Pranger gestellt wird und der Shitstorm in den sozialen Netzwerken tobt.

Beim Kauf von Produkten sind Bewertungen und Erfahrungsberichte oftmals ein ausschlaggebendes Kriterium. Nichts anderes gilt für den Arbeitgeber. Äußert sich beispielsweise ein Mitarbeiter öffentlich kritisch über seinen Arbeitgeber, so kann dies schnell eine Negativwelle lostreten. „Gerät ein Unternehmen in die Kritik, verbreiten sich die negativen Meldungen heutzutage wie ein Lauffeuer.“ so Dr. Wieland Mänken, Geschäftsführer von der Employer-Branding-Beratung Wertekern. „Neben der medialen Berichterstattung sorgen Social Media für Reichweite und Transparenz – und das noch deutlich nachhaltiger. Denn Kommentare und Bewertungen von Usern werden als äußerst authentisch und glaubwürdig wahrgenommen“, ergänzt Mänken. Hier ist es sinnvoll, gezielt zu kommentieren. Selbst bei Negativäußerungen von ehemaligen Mitarbeitern sind sachliche, wohlwollende Kommentierungen wichtig, auch wenn die oft im Zorn formulierten Aussagen ehemaliger Mitarbeiter inzwischen auch von der Öffentlichkeit stark relativiert werden.

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Dont’s im Onboarding – So vergraulen Sie jeden neuen Mitarbeiter

OnboardingDie ersten Tage und Wochen im Unternehmen stellen die Weichen für den Erfolg und die Produktivität eines neuen Mitarbeiters. Wenn der neue Kollege nun aber nicht die gewünschten Arbeitsergebnisse erzielt oder Ihr Unternehmen schon nach kurzer Zeit wieder verlässt, kann ein misslungener Onboarding-Prozess schuld sein.

Endlich, die Suche nach dem passenden neuen Mitarbeiter ist zu Ende. Alle Mühen und Kosten, die Sie in die Stellenbesetzung gesteckt haben, zahlen sich aus: Sie haben den Kandidaten gefunden, der die richtigen Qualifikationen mitbringt und auch noch zu Ihrem Unternehmen und dem Team passt. Doch Vorsicht, wir haben für Sie einige DONT’s im Onboarding zusammengefasst mit denen Sie sicherlich jeden neuen Mitarbeiter vergraulen:

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“Das Zauberwort lautet Authentizität” – WHATCHADO-Gründer Ali Mahlodji im Interview

Ali-MahlodjiAuf der Internet-Plattform WHATCHADO soll Berufseinsteigern mithilfe von Videos die berufliche Orientierung erleichtert werden. Mitbegründer und -geschäftsführer Ali Mahlodji erklärt die Hintergründe und Philosophie des 2012 in Wien gegründeten Unternehmens.

Wie genau funktioniert WHATCHADO?

WHATCHADO beantwortet die Frage „Was kann ich aus meinem Leben machen“, indem wir dem User genau die Menschen zeigen, die so denken wie er, und aufzeigen, wie diese ihr Leben gestaltet haben. Hierfür haben wir unser WHATCHADO Matching gebaut: User unserer Seite und Mitarbeiter der Unternehmen, die wir interviewed haben, beantworten 14 gleiche Fragen. Unser System zeigt dann, welche dieser Personen genau die selben Antworten eingegeben haben. Dadurch entdeckt der User Unternehmen, von denen er nun weiß, dass dort Menschen arbeiten, die so denken wie er. Unsere Hauptzielgruppe sind Menschen zwischen 20 und 35 Jahren, die oft nicht wissen, was sie nach Studium, Schule oder einigen Jahren Berufserfahrung machen sollen und die nicht allein fürs Geld arbeiten wollen. Wir schaffen es, die Unternehmenskultur eines Unternehmens darzustellen, in dem wir das Leben eines Mitarbeiters anhand eines Vieraugengesprächs einfangen – nicht hochglanz, sondern ganz real.

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Employer Branding – Warum ist es sinnvoll, in die Arbeitgebermarke zu investieren?

Nutzen-Employer-BrandingEmployer Branding ist aktuell eines der Hauptthemen in deutschen Personalabteilungen. Mitarbeiter sollen gewonnen werden, sich mit den Unternehmenszielen und Produkten identifizieren und sich langfristig an ihren Arbeitgeber binden. Doch welcher Return on Invest ergibt sich daraus für das Unternehmen?

Eine klug ausgetüftelte und auf das Unternehmen zugeschnittene Employer-Branding-Strategie verfolgt klare Ziele: Sie steigert die Kundenzufriedenheit und auch das Image des Unternehmens. Die Mitarbeiter werden zu Markenbotschafter mit langer Betriebszugehörigkeit.
Erfolgreiches Employer Branding – sowohl intern als auch extern – hat eine Reichweite, die über die Personalabteilung hinausgeht.

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Acht Fragen an Martin Poreda – Mitgründer kununu GmbH

Martin PoredaDie kununu GmbH betreibt im Herzen Wiens die Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu.com. Martin Poreda, der das Unternehmen 2007 gemeinsam mit seinem Bruder Mark gründete, gibt Auskunft über Sinn und Zweck derartiger Plattformen, welchen Nutzen Bewerber und Arbeitgeber davon haben, und wie Unternehmen mit ihnen umgehen sollten.

Herr Poreda, wie sind Sie auf die Idee gekommen, ein Arbeitgeberbewertungsportal zu starten? 

Ausgangspunkt war der Wunsch, mich selbst besser über potenzielle Arbeitgeber informieren zu können. Ich habe meine Jobwechsel stets sehr strategisch vollzogen und mich vorher stets umfassend über interessante Karrieremöglichkeiten informiert. Mit Suchkombinationen wie „Betriebsklima“, „Aufstiegschancen“ usw. in Kombination mit Firmennamen habe ich u.a. auch im Internet nach Insider-Berichten aus den mich interessierenden Firmen gesucht. Mit den Ergebnissen war ich sehr unzufrieden. Eines Abends erzählte ich meinem Bruder davon; am nächsten Tag begannen wir mit der Arbeit an kununu.

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