Der Azubiblog von OTTO – Frauke Wengerowski im
Interview

„Die Gegenwart rocken – die Zukunft stürmen“ dieses Credo hat sich OTTO zu Herzen genommen und erkannt, dass die Zukunft des Unternehmens in den Nachwuchskräften liegt. Frau Wengerowski, Referentin im Personalmarketing bei OTTO, erzählt uns im Interview,  welche Ziele der Blog verfolgt und wie er funktioniert. 

Einen Blick hinter die Kulissen der weltweit grössten Versandhandelsgruppe werfen, die Vielfältigkeit der Aufgaben aufzeigen, Berufe und Menschen kennenlernen, als ein attraktiver Ausbilder überzeugen – all dies bietet der Azubiblog von OTTO unter www.otto-azubiblog.de.

Frau Wengerowski, seit wann setzen Sie besonderes Augenmerk auf Ihr Azubimarketing?

Das Thema Ausbildung hat bei OTTO schon immer einen hohen Stellenwert und das Azubimarketing ist fester Bestandteil unserer Personalmarketing-Strategie. Wir stellen pro Jahr rund 90 Azubis und Duale Studenten in unterschiedlichsten Ausbildungsberufen ein, daher haben wir eine große Vielfalt an Themen, die wir natürlich auch gern kommunizieren.

Welche Inhalte werden auf Ihrem Azubiblog gepostet und welche Ziele verfolgen Sie hierbei?

Der Azubiblog bietet einen echten, authentischen Einblick in die OTTO-Azubiwelt. Hier schreibt ein Team aus momentan 9 Bloggern über ihren Arbeitsalltag bei OTTO, über die Berufsschule, Hochschulsemester und über alles, was sie in der Zeit ihrer Ausbildung erleben. Das kann ein besonders spannender Einsatz in einer Fachabteilung gewesen sein, ein Engagement in einem Azubiprojekt oder auch ein After-Work-Event mit Kollegen. Unser Ziel ist es, zukünftige Auszubildende mit echten Insights zu versorgen. Hier geht es nicht um Inhalte, die bereits auf unserer Karriereseite www.otto-jobs.de zu finden sind, sondern um Spannendes, Unerwartetes, Witziges, Kurioses.

Besonders fällt uns die hohe Glaubwürdigkeit des Blogs auf: authentische Mitarbeiterfotos und eine sympathische Vorstellung der Auszubildenden überzeugen den Leser von hoch zufriedenen Auszubildenden. Wie gelingt es Ihnen, Ihre Azubis für ein solches Projekt und für OTTO als Arbeitgeber zu begeistern?

Es sind unsere Azubis selbst, die sich im Bloggerteam unglaublich engagieren und ihre Motivation auch auf andere übertragen. Eine künstliche, verpflichtende Einbindung funktioniert nicht, unsere Blogger haben alle eine hohe Eigenmotivation und Lust aufs Schreiben, einige bringen auch schon Erfahrungen aus eigenen Blogs oder aus der Schule mit. Motivierend ist natürlich, dass unsere Blogger sehr autark agieren können. Wir stehen als Ansprechpartner zur Verfügung, aber wir zensieren keine Texte und erstellen keine Redaktionspläne für sie – das läuft in Eigenregie.

Auch die Verwendung von Social Plugins und Verlinkungen zur Karriereseite dienen der cross-medialen Verknüpfung zum Gesamtunternehmen. Frau Wengerowski, welche Social-Media-Kanäle bedienen Sie vorrangig und wie?

Im Personalmarketing betreuen wir die Karriereseiten auf Facebook, XING, linkedIn, kununu, google+ und twittern regelmäßig über unsere Aktivitäten. Die Social Media Kanäle sind für uns eine wichtige Möglichkeit, mit unseren Bewerbern in den direkten Kontakt zu treten. Wir schreiben über Neuigkeiten und Events, stellen Mitarbeiter vor und selbstverständlich posten wir auch aktuelle Stellenangebote. Über die Kanäle erreichen uns regelmäßig Nachrichten und Anfragen rund um das Thema Job & Karriere und wir gehen gern in den Dialog mit unseren Fans und Followern. Gern verlinken wir übrigens auch unseren Azubiblog und informieren so z.B. auch unsere Facebook-Fans über neueste Blogbeiträge.

Abschließend können wir nur noch sagen, dass es OTTO mit diesem Azubiblog gelingt, die Arbeitgebermarke effektiv zu stärken. Gratulation! Was können Sie Unternehmen auf den Weg geben, die bei der Entwicklung Ihrer Arbeitgebermarke noch ganz am Anfang stehen?

Es reicht nicht, einen Blog einzurichten und sich darauf zu verlassen, dass er gelesen wird. Man muss wirklich etwas zu erzählen haben, Informationen bereitstellen, die über eine Stellenausschreibung hinausgehen und die den Interessenten einen echten Mehrwert liefern. Zukünftige Azubis wollen zu Recht wissen, wie es wirklich ist, bei einem Unternehmen zu arbeiten und was sie von ihrem Ausbilder erwarten dürfen. Das gleiche gilt für die anderen Social-Media-Kanäle. Es steht schon ein großer zeitlicher Aufwand dahinter, man muss gut mit allen Bereichen im Haus vernetzt sein, um regelmäßig „Futter“ für die Posts zu haben. Und natürlich muss man bereit für einen aktiven und öffentlichen Austausch mit der Zielgruppe sein und auf Nachrichten und Kommentare schnell reagieren. Unsere Social-Media-Aktivitäten sind eine Ergänzung zu unsere Karriereseite www.otto-jobs.de und zu unseren Stellenausschreibungen, alleine funktionieren sie nicht.

Frau Wengerowski vielen Dank für das Interview.

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