Berufseinsteiger setzen auf Betriebsklima statt auf Gehalt – Ergebnisse Studie „Industrie-Innovationsindex“

Betriebsklima-statt-Gehalt

Wer seine Mitarbeiter langfristig an sein Unternehmen binden möchte und nur die besten Bewerber und klügsten Köpfe einstellen will, muss in Zeiten des demografischen Wandels und dem herrschenden War for Talents mehr bieten als bloß ein attraktives Gehalt. Dies ergab kürzlich eine Umfrage unter Top-Entscheidern sowie Berufsteinsteigern in der Industrie.

Für 87% der befragten Berufsteinsteiger gilt bei der Wahl des Arbeitgebers ein kooperatives Arbeitsklima als ein ausschlaggebendes Kriterium. Darüber hinaus sind Gestaltungsspielraum (66 Prozent) und attraktive Aufstiegsperspektiven (56 Prozent) entscheidend für die Arbeitgeberattraktivität. Hingegen überzeugt ein überdurchschnittlich hohes Gehalt lediglich 28 Prozent der jungen Talente. Vielmehr sind für sie Erfolg, Image und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens (47, 34 und 34 Prozent) relevant.

Gestaltungsspielraum

Mit dem Thema Gestaltungsspielraum verbinden 54 Prozent der befragten Top-Entscheider eine „Innovationskultur“, die ausreichend Freiraum für die Mitarbeiter bietet. Dies sehen jedoch nur zwölf Prozent in ihrem Unternehmen als wirklich gegeben.

Innovationskultur und Arbeitgeberattraktivität

 

 

 

 

 

 

 

Über die Studie

Ende 2013 führte das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag der ALTANA Gruppe 500 Telefoninterviews mit Vertretern aus Industrieunternehmen ab 250 Mitarbeitern durch. Interviewt wurden 250 Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer und Bereichsleiter. Parallel dazu befragte Forsa 250 Berufseinsteiger aus Industrieunternehmen zwischen 18 und 35 Jahren mit einer Berufserfahrung zwischen zwei und fünf Jahren.

 

Quelle: www.altana.de

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