Bewerbungspraxis 2015 – Gutes Arbeitsklima hilft beim
Recruiting

Recruiting-Trends-2015Erneut hat das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) in Zusammenarbeit mit der Monster Worldwide Deutschland GmbH die Studie „Bewerbungspraxis 2015“ durchgeführt und 7.040 Stellensuchende und Karriereinteressierte zu zentralen Themen der Jobsuche befragt – von der Informationssuche bis hin zur eigentlichen Bewerbung. Wir stellen einige interessante Ergebnisse vor…

 Was braucht ein attraktiver Arbeitgeber?

94,3 Prozent der Befragten sehen ein gutes Arbeitsklima als wichtiges Attribut eines attraktiven Arbeitgebers. Hierauf folgen flexible Arbeitszeitmodelle (85,9 Prozent), gute Karrieremöglichkeiten (84,5 Prozent), Weiterbildung und Wissensaustausch (83,7 Prozent) sowie Work-Life-Balance (81,7 Prozent).

Interessant ist hierbei der Vergleich zurück ins Jahr 2004. Vor zehn Jahren empfanden die Jobsuchenden noch den Inhalt der Tätigkeit (68 Prozent), das Gehalt (64 Prozent), das Betriebsklima (53 Prozent) und die Sicherheit des Arbeitsplatzes (47 Prozent) als wichtig. Ausschlaggebend für die Arbeitgeberwahl waren dafür Aufstiegschancen (38 Prozent), Weiterbildungsmaßnahmen (36 Prozent), flexible Arbeitszeiten (28 Prozent) und die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf (27 Prozent).

Recruiting

Wo wird nach Jobs gesucht?

Aktiv suchen die Studienteilnehmer zu 66,4 Prozent in Internet-Stellenbörsen. 37,9 Prozent der Befragten nutzen die Website der Unternehmen und 36,5 Prozent die Karrierenetzwerke, um geeignete Stellenausschreibungen zu finden.

RecruitingPassiv erfolgt die Suche laut der Studienteilnehmer zu 71,6 Prozent über die Lebenslaufdatenbanken der Stellebörsen. Dort können die Suchenden ihren Lebenslauf hochladen und bei Interesse von Unternehmen selbst angesprochen werden. 67 Prozent haben ein öffentliches Profil in einem Karrierenetzwerk und 47,6 Prozent hinterlegen ihren Lebenslauf in den Datenbanken der Unternehmen selbst.

Woraus besteht eine Bewerbung?

Für die befragten Stellensuchenden und Karriereinteressierten besteht die Bewerbung der Zukunft aus aus folgenden Teilen:

  • Lebenslauf (98,7 Prozent)
  • Arbeitszeugnis (85,3 Prozent)
  • Kurzes Anschreiben (84,4 Prozent)
  • Zertifikate über Zusatzqualifikationen (81,7 Prozent)
  • Universitäts-/Abschlusszeugnis (76,0 Prozent)

Schulzeugnisse (34,5 Prozent), Verweise auf Profile in Karrierenetzwerken (30,5 Prozent) oder Internetstellenbörsen (28,2 Prozent), lange Anschreiben (16,9 Prozent) und Bewerbungsvideos (6,1 Prozent) spielen laut der Befragten eher untergeordnete Rollen.

Wenn Sie Interesse an der gesamten Studie haben, klicken Sie hier.

 

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