Employer Branding ist in den Unternehmen angekommen – Ergebnisse des index Personalmarketing-Reports 2014

Employer-Branding-und-Personalmarketing-TrendsEmployer Branding und Personalmarketing gehören zur Zeit zu den Hauptthemen in HR-Kreisen. Und dies nicht erst seit gestern. Die Ergebnisse des Personalmarketing-Reports 2014 zeigen, dass der strategische Gedanke, Mitarbeiter durch eine starke Arbeitgebermarke zu gewinnen und zu binden, nun vorherrschend in den Köpfen der Personaler ist.

Die Umfrage beruht auf den Antworten von 1.930 Personalverantwortlichen aus acht europäischen Ländern und wurde von der index Internet und Mediaforschung GmbH durchgeführt.

61 Prozent der Befragten sehen die Gewinnung neuer Mitarbeiter von großer Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Hierbei zeigen sich die Bedürfnisse der Generation Y und eine fehlende Bekanntheit des Unternehmens als Herausforderungen im Personalmarketing. 28 Prozent sind der Meinung, dass die mangelnde Praxiserfahrung der Bewerber die Personaler vor Probleme stellt und 25 Prozent sehen das Fehlen einer Arbeitgebermarke im Unternehmen als Herausforderung für die HR-Arbeit.

Herausforderungen-Personalmarketing

Auf strategischer Ebene wird dem Personalmarketing zu insgesamt 77 Prozent ein mittlerer bis hoher Stellenwert eingeräumt.

Bei der Frage nach den aktuellen Trends im Personalmarketing, geht Employer Branding mit 74 Prozent als eindeutiger Sieger hervor (wobei man hier nach der Abgrenzung der beiden Disziplinen fragen muss). Gefolgt von Social Recruiting und Hochschulmarketing.

Personalmarketing-Trends

Die geplanten Personalmarketing-Maßnahmen im kommenden Jahr fallen vielfältig aus: Von der Karriereseite, die über bloße Stellenausschreibungen hinaus geht, über Stellenanzeigen bis hin zu Arbeitgebervideos. Die HR-ler scheinen die verschiedenen Recruiting-Möglichkeiten und –Kanäle erkannt zu haben und wollen diese auch nutzen.

Personalmarketing-Maßnahmen

Obwohl Employer Branding als Trend erkannt wird, gibt es bisher in nur etwa jedem vierten Unternehmen eine schriftlich formulierte Arbeitgebermarke. Auch was das Budget für Employer Branding angeht, sehen die Ergebnisse eher stiefmütterlich aus: Obwohl 28 Prozent der Befragten steigende Kosten für das Employer Branding in die Jahresplanung mit einberechnen, geben 29 Prozent an, kein zusätzliches Budget in die Arbeitgebermarke zu investieren.

Unter den Befragten haben zwei Drittel bereits eine Arbeitgebermarke entwickelt und bestätigen, dass sich hierdurch die Mitarbeiter stärker mit dem Unternehmen identifizieren und sich an den Arbeitgeber binden. 57 Prozent sehen eine bessere Kommunikation der Werte und Ziele des Unternehmens. 38 Prozent eine Imageverbesserung.Effekte-Einfuehrung-Employer-Branding

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