Employer Branding auch „offline“ – Teil 1: Externe Kommunikationsmaßnahmen   

externe-KommunikationsmassnahmenHäufig werden im Zusammenhang mit Employer Branding und Personalmarketing Social-Media-Auftritte, Karrierewebseiten oder andere Onlineaktivitäten erwähnt. Aber auch analoge Kommunikationsmöglichkeiten bieten Chancen, um das Arbeitgeberimage zu stärken.

Onlinemedien sind heutzutage nicht mehr wegzudenken und essentieller Teil unserer Kommunikation. Sie gehören zum „Tagesgeschäft“. Dennoch lösen sie „klassische“ Offlineaktivitäten nicht ab. Auch im Employer Branding sollten diese nicht-digitalen Kommunikationswege bei internen und externen Maßnahmen zum Tragen kommen. Im ersten Teil von Employer Branding auch „offline“ möchten wir Ihnen externe Wege zur Stärkung Ihrer Arbeitgebermarke vorstellen, fernab von Internet und Co. …

Vom Printmedium bis hin zum Messeauftritt

Printmedien haben sich im Personalbereich bewährt. Ansprechende Imagebroschüren und -plakate oder Stellenanzeigen bieten die Möglichkeit, Ihr Unternehmen, die Werte und Kultur, Produkte und das Team vorzustellen. Zeigen Sie strategisch auf, was Sie als Arbeitgeber auszeichnet und vom Wettbewerb abhebt. Authentische Bilder oder Stimmen echter Mitarbeiter helfen, den potenziellen Bewerber emotional anzusprechen und erhöhen gleichzeitig Ihre Glaubwürdigkeit.

Sorgen Sie dafür, dass diese Materialen dort platziert werden, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält. Je nach Zielgruppe können hierfür beispielsweise Hochschulen, Bus- und Bahnhaltestellen, hoch-frequentierte öffentliche Orte, Tages- und Fachzeitschriften oder Business-Lounges an Flughäfen und Hotels sinnvoll sein.

Darüber hinaus dürfen die Broschüren, Plakate oder Anzeigen auch an Ihrem eigenen Messestand nicht fehlen. Recruiting- oder Absolventenmessen bieten eine hervorragende Möglichkeit, um mit potenziellen Mitarbeitern in direkten Kontakt zu treten. Mitarbeiter aus der Personalabteilung stehen hier Rede und Antwort und überzeugen den Bewerber von ihrem Unternehmen und dessen Vorzügen als Arbeitgeber. Sie klären über offene Stellen und den Bewerbungsprozess auf oder nehmen direkt Bewerbungsmappen entgegen. Schnell bekommt ihr Unternehmen auf dem Weg ein authentisches Gesicht und wirkt bestenfalls sympathisch und offen.

Employer Branding im Onboarding

Der Onboardingprozess umfasst die verschiedenen Phasen und Kontaktpunkte zwischen Unternehmen und neuem Mitarbeiter von der Bewerbung bis hin zur Einarbeitung.

Hierbei ist es wichtig, dem Bewerber von Anfang an einen positiven Eindruck von dem Unternehmen, den internen Prozessen und der Stelle zu vermitteln. Selbst, wenn es sich nicht um den geeigneten Bewerber handelt, muss dieser angemessen, zeitnah, individuell und persönlich über eine Absage informiert werden. Keine Reaktion auf Mühe, Zeit und Motivation, die in einer Bewerbung steckt, ist wohl die größte Enttäuschung für den Bewerber und führt automatisch zu einer Negativhaltung gegenüber dem Unternehmen – und das spricht sich rum. Arbeitgeberbewertungsportale wie Kununu liegen im Trend und geben neben den Mitarbeitern auch bereits Bewerbern die Chance, den Arbeitgeber zu bewerten.

Nichts anderes gilt bei Zusagen bzw. Einladungen zu Vorstellungsgesprächen, Telefoninterviews oder Assessment-Centern. Hier ist auch das Unternehmen in der Pflicht – meist repräsentiert durch den Personaler –, das Unternehmen, dessen Werte und Kultur vorzustellen. Dieser erste Eindruck ist maßgebend für die Motivation, das Engagement und die Eigeninitiative des künftigen Kollegen. Der Personaler übernimmt die Rolle des Touchpoints zwischen Unternehmen und Bewerber. So sollte auch zwischen Vertragsabschluss und dem ersten Arbeitstag keine Funkstille zwischen Mitarbeiter und Unternehmen herrschen. Ein kurzer Anruf beispielsweise, in dem Sie nochmals die Vorfreude auf die künftige Zusammenarbeit zum Ausdruck bringen, motiviert und bindet frühzeitig.

Um die Einarbeitung zu erleichtern und die Identifikation mit den Unternehmenswerten zu steuern, sollte der neue Mitarbeiter in den ersten Arbeitswochen systematisch, professionell und auch emotional begleitet werden. Die Führungskraft oder der Einarbeitungspate muss präsent und ansprechbar sein. Freundliche und hilfsbereite Kollegen unterstützen zusätzlich eine nachhaltige Integration in die Arbeit und das Team. Entsprechende Unterlagen, die die wichtigsten Anfangsfragen klären und mit dem Arbeitgeber vertraut machen, bieten sich zusätzlich an.

Im zweiten Teil von Employer Branding auch „offline“ erfahren Sie, welche Möglichkeiten im internen Employer Branding gibt, Ihre Arbeitgebermarke umfassend und authentisch zu kommunizieren – auch ohne digitale Medien.

Employer Branding auch „offline“ – Teil 2: Interne Kommunikationsmaßnahmen

  • Facebook
  • Twitter
  • LinkedIn
  • Add to favorites
  • Email
  • RSS

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>