HR-Report 2014/2015 – Führen mit Sozialkompetenz

HR-ReportDas Institut für Beschäftigung und Employability hat im Auftrag von Hays Entscheider aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu zentralen Führungsthemen befragt und spannende Ergebnisse erhalten. Wir fassen zusammen …

Die aktuell wichtigsten Handlungsfelder im HR-Bereich sind laut den Befragten der Ausbau der Führung im Unternehmen (42 Prozent), die Mitarbeiterbindung (40 Prozent) sowie die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur. Als weniger wichtig werden die Steuerung der demografischen Entwicklung (17 Prozent), das Aufsetzen neuer Vergütungssysteme (10 Prozent) und die Förderung von Diversity im Unternehmen (8 Prozent) gesehen.

HR-Themen-Handlungsfelder

In Zeiten von Employer Branding und dem War for Talents werden zunehmende Anforderungen an Führungskräfte gestellt. Neben dem methodischen und fachlichen Know-how, nimmt die soziale Kompetenz einen immer höheren Stellenwert ein. Mit 78 Prozent liegt diese auch ganz klar auf dem vordersten Platz, Methoden- und Fachkompetenz liegen mit 14 bzw. 7 Prozent weit dahinter.

Bestätigt wird dies durch die Aussagen über die zentralen Aufgaben, die Führungskräfte zu erfüllen haben. Hierbei belegen die Etablierung einer Feedbackkultur, die Motivation der Mitarbeiter sowie das Aufzeigen von Entwicklungsmöglichkeiten die ersten Plätze. Aber auch regelmäßige Mitarbeitergespräche, ein offenes Ohr zu haben und die Gewährung von Freiräumen sehen über die Hälfte der Befragten als Anforderung an Führungskräfte. Die Bearbeitung des operativen Geschäfts hingegen liegt mit 11 Prozent auf dem letzten Platz.

Anforderungen-Fuehrungskraefte

Veränderung ist in der heutigen, schnelllebigen und vom internationalen Wettbewerb geprägten Arbeitswelt allgegenwärtig. Führungskräfte haben die Aufgabe, die Mitarbeiter in diesen Zeiten professionell zu führen und agieren als „Change Manager“. Genau dieses „managen“ von Veränderungen sehen 72 Prozent als größte Herausforderung für Führungskräfte an. Hierauf folgt mit 52 Prozent der Umgang mit den steigenden Führungsbreichen und 44 Prozent empfinden das Erfüllen der Vorbildfunktion als Challenge.

HR-Themen-Handlungsfelder

Woran liegt es jedoch, dass solche Anforderungen von Führungskräften nicht erfüllt werden? Welche Stolpersteine sehen Führungskräfte für ihre Arbeit? Die Mehrheit der Befragten nennt mangelnde Zeit für Führungsaufgaben als Hauptstolperstein für Führungskräfte. 55 Prozent sind der Meinung, dass das „loslassen“ – also die Reduzierung der Kontrollfunktion – eine Hürde für Führungskräfte darstellt und 48 Prozent empfinden das Umdenken von Ergebnis- zu Anwesenheitsorientierung als schwierig.

Stolpersteine-Fuehrungskraefte

Der HR-Report wurde zum vierten Mal in Folge durchgeführt. An der Onlinebefragung beteiligten sich 665 Entscheider, größtenteils aus Deutschland. Die gesamte Studie finden Sie hier.

 

 

 

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