Keine Angst vorm Internet – Schreiben für die Karriereseite

SEO-fuer-KarriereseiteÜberfliegen, klicken, lesen. So läuft’s im Internet. Im Idealfall. Denn wenn Sie nicht binnen weniger Sekunden die Aufmerksamkeit des Lesers wecken können, wendet er sich ab. Dies gilt auch für die Texte Ihrer Karriereseite. Doch gerade hier wollen Sie den potenziellen Bewerber von Ihrer Arbeitgeberattraktivität überzeugen. Wir verraten Ihnen, wie Sie fürs Internet texten müssen. Klick.

Faul nicht unbedingt. Ungeduldig vielleicht. In jedem Fall aber schnell: Der gemeine Internetnutzer scannt einen Text im Nullkommanichts auf Schlagworte und liest oft nicht viel mehr als die Überschrift und die ersten zwei Sätze. Deshalb gelten beim Schreiben fürs Web vor allem zwei Regeln: Machen Sie Lust auf mehr und fassen Sie sich kurz.

Je aussagekräftiger Headlines, Teaser und Fließtext formuliert sind, desto leichter nimmt der Leser ihren Inhalt auf – eine nützliche Hilfe bei der Suche nach Informationen über Ihr Unternehmen oder die zu besetzende Stelle. Knackig kommt gut an. Dabei dürfen auch Web-Texte lang sein – sofern ihr Inhalt es rechtfertigt. Wiederholungen, Füllwörter und inhaltsleere Beschreibungen sind im Internet jedoch fehl am Platze.

Headlines: Das bietet mein Text

Überschriften helfen beim Einsortieren. Der Leser muss auf einen Blick erkennen können, ob der Text für ihn relevant ist. Geschäftsjargon oder Wortwitze sind tabu – beides versteht nicht jeder. Halten Sie sich lieber an starke Verben. Statt Fragen aufzuwerfen machen Sie lieber deutlich: Das bietet Ihnen mein Text.

Teaser: Den Leser in den Text ziehen

Die erste Hürde ist geschafft. Ihr Leser wendet sich nach der Headline nun dem Teaser zu. Nutzen Sie die Chance und ziehen Sie ihn in den Text. Machen Sie verständlich, worum es geht. Ob sachlich, werblich oder engagiert – der Sprachstil ist egal. Hauptsache, Sie animieren den potenziellen Bewerber zum Weiterlesen.

Knausern ist erlaubt: Verwenden Sie immer so wenig Wörter wie möglich. Wenn Ihr Kollege den Teaser ohne weitere Infos versteht, sind Sie auf einem guten Weg.

Probieren Sie aus, was bei Ihrer Zielgruppe ankommt: Cliffhanger deuten interessante Informationen nur an, Nachrichten-Leads beantworten bereits die wichtigsten Fragen.

Fließtext: Schreiben Sie für Ihre Bewerber

Machen Sie es dem Bewerber leicht: Schreiben Sie so simpel wie möglich. Kurze, einfache Sätze machen keinen Knoten im Kopf. Wird das Hauptsatz-Stakkato zu schlimm, können Sie immer noch Sätze verbinden.

Behördenjargon, Wissenschaftschinesisch, Fremdwörter und Fachausdrücke haben beim Schreiben fürs Web nichts zu suchen. Beschränken Sie sich lieber auf das Wesentliche – und zwar so schnell wie möglich. Die wichtigsten Botschaften gehören nach vorn.

Seien Sie konkret und präzise. Floskeln wie „Starke Impulse für Ihren Erfolg“ klingen toll – sind aber nichtssagend.

Klicken Sie hier: Links

Wer fürs Web schreibt, hat unzählige Möglichkeiten, den Text anzureichern. Mit aussagekräftigen Links liefern Sie Ihren Lesern einen echten Mehrwert. Wenn Sie statt einer kryptischen URL aussagekräftige Schlagworte verlinken, weiß der Leser, was ihn erwartet – und ganz nebenbei findet Google die Seite leichter.

Gesucht und gefunden: Wer ist eigentlich dieser SEO?

SEO will jeder. Das Thema Suchmaschinenoptimierung füllt zahlreiche Blogs, Bücher und Seminare. Kein Wunder, denn Google ist schlau. Es reicht mittlerweile nicht mehr, das Keyword – also den Begriff, unter dem man gefunden werden möchte – so oft wie möglich im Text unterzubringen. Google begreift, wann ein Artikel dem Leser Nutzen bringt, und ändert den Algorithmus ständig.

Reichern Sie den Text Ihrer Karriereseite also mit verwandten Begriffen an. Google scannt auch auf Synonyme, Antonyme, Ober- und Unterbegriffe oder zum Thema passende Wörter. Platzieren Sie Ihr wichtigstes Keyword weit vorn, am besten gleich in der Überschrift. Welche Begriffe sich am besten eignen und oft gesucht werden, verrät Google AdWords kostenlos.

Weitere Tipps und Tricks zum Aufbau und zur Gestaltung Ihrer Karriereseite finden Sie in unserem Artikel Die Karrierewebsite als E-Visitenkarte im Employer Branding.

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