Employer Branding – Warum ist es sinnvoll, in die Arbeitgebermarke zu investieren?

Nutzen-Employer-BrandingEmployer Branding ist aktuell eines der Hauptthemen in deutschen Personalabteilungen. Mitarbeiter sollen gewonnen werden, sich mit den Unternehmenszielen und Produkten identifizieren und sich langfristig an ihren Arbeitgeber binden. Doch welcher Return on Invest ergibt sich daraus für das Unternehmen?

Eine klug ausgetüftelte und auf das Unternehmen zugeschnittene Employer-Branding-Strategie verfolgt klare Ziele: Sie steigert die Kundenzufriedenheit und auch das Image des Unternehmens. Die Mitarbeiter werden zu Markenbotschafter mit langer Betriebszugehörigkeit.
Erfolgreiches Employer Branding – sowohl intern als auch extern – hat eine Reichweite, die über die Personalabteilung hinausgeht.

Nutzen-Employer-Branding

Abb.: Positive Effekte der Arbeitgebermarke

Verbesserung der Außendarstellung – positive Effekte von externem Employer Branding

Im externen Employer Branding steht die Außendarstellung als attraktiver Arbeitgeber im Vordergrund. Durch eine professionelle Kommunikation – von der eigenen Karriereseite bis hin zu Social Media – werden Attraktivitätsfaktoren und Werte des Unternehmens an die potenziellen Bewerber getragen. Das Unternehmen steht in der Pflicht, den Bewerber von seiner Arbeitgeberattraktivität zu überzeugen. Die Anzahl an Bewerbungen und die Passung der Kandidaten steigt. Der sogenannte „Cultural Fit“ (engl. cultural = kulturell, fit = passen) beschreibt, welche Persönlichkeiten der Kultur eines Unternehmens entsprechen und ist damit Bestandteil einer strategisch definierten Arbeitgebermarke. Hierdurch wird gewährleistet, dass sich nur die „richtigen“ potenziellen Kandidaten für die ausgeschriebene Stelle bewerben. Die Chancen, dass der Bewerber auch wirklich zum Unternehmen, dem Team und der Stelle „passt“ erhöhen sich. So reduziert sich trotz steigender Anzahl an Bewerbungen der Aufwand in der Personalbeschaffung. Das Recruiting wird deutlich effektiver.

Ein weiterer durchaus sehr positiver Effekt von erfolgreichem Employer Branding ist die Verbesserung des Unternehmensimages: Eine hohe Arbeitgeberattraktivität strahlt sich stets auf die Wahrnehmung der Unternehmensmarke auf dem Markt aus. Zufriedene Mitarbeiter fungieren als Markenbotschafter. Die Arbeitgebermarke färbt so auf den Arbeitsmarkt und die öffentliche Meinung zur Unternehmensmarke ab.

Hohe Identifikation – positive Effekte von internem Employer Branding

Die Employer Brand wirkt sich intern sehr stark auf den Zusammenhalt der Mitarbeiter untereinander und deren „Wir“-Gefühl aus. Mitarbeiter, die ihren Arbeitgeber als attraktiv empfinden, kommen gerne zur Arbeit. Sie sind motivierter, leistungsstärker und -bereiter. Zudem identifizieren sie sich in hohem Maße mit dem Unternehmen, dessen Zielen und Werten, dem Team sowie den Produkten und Dienstleistungen. Durch die stärkere Eigenmotivation erzielen sie bessere Arbeitsergebnisse bei sinkenden Produktionskosten und geringerem Führungsaufwand. Studien belegen zudem, dass Unternehmen mit einer starken Arbeitgebermarke sowohl eine niedrigere Fluktuation als auch einen geringeren Krankenstand vorweisen. Die geschaffene Loyalität steigert die Mitarbeiterbindung sowie die Qualität der Arbeitsergebnisse. Besonders in Veränderungsprozessen wirkt eine starke Employer Brand unterstützend und stabilisierend für das Change Management.

 

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