Schlagwort-Archiv: Arbeitgeberimage

Arbeitgeberimage – Was tun beim Shitstorm?

ShitstormGerade in Zeiten des Fachkräftemangels stehen Unternehmen in der Pflicht, sich sowohl intern als auch extern als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Nur so können sie im Wettbewerb bestehen und langfristig erfolgreich sein. Was aber tun, wenn das Arbeitgeberimage öffentlich an den Pranger gestellt wird und der Shitstorm in den sozialen Netzwerken tobt.

Beim Kauf von Produkten sind Bewertungen und Erfahrungsberichte oftmals ein ausschlaggebendes Kriterium. Nichts anderes gilt für den Arbeitgeber. Äußert sich beispielsweise ein Mitarbeiter öffentlich kritisch über seinen Arbeitgeber, so kann dies schnell eine Negativwelle lostreten. „Gerät ein Unternehmen in die Kritik, verbreiten sich die negativen Meldungen heutzutage wie ein Lauffeuer.“ so Dr. Wieland Mänken, Geschäftsführer von der Employer-Branding-Beratung Wertekern. „Neben der medialen Berichterstattung sorgen Social Media für Reichweite und Transparenz – und das noch deutlich nachhaltiger. Denn Kommentare und Bewertungen von Usern werden als äußerst authentisch und glaubwürdig wahrgenommen“, ergänzt Mänken. Hier ist es sinnvoll, gezielt zu kommentieren. Selbst bei Negativäußerungen von ehemaligen Mitarbeitern sind sachliche, wohlwollende Kommentierungen wichtig, auch wenn die oft im Zorn formulierten Aussagen ehemaliger Mitarbeiter inzwischen auch von der Öffentlichkeit stark relativiert werden.

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Wie Social Media für das Employer Branding genutzt werden können? – Employer Branding Expertin Annika Kuchar im Interview

Annika-KuchaAnnika Kuchar studierte angewandte Medienwissenschaften und hat zudem einen Masterabschluss in Brandmanagement. In zahlreichen Kommunikationsprojekten für namhafte Marken vertiefte sie ihr Wissen im Bereich Strategie, Markenpositionierung und Social Media. Derzeit ist sie als Strategieberaterin bei Wertekern tätig und betreut Unternehmen im Employer-Branding-Prozess – von der Zieldefinition bis zur Umsetzung. Im Interview verrät sie uns, wie Social Media für die Arbeitgebermarkentwicklung genutzt werden (können) und worin deren Potenzial steckt.

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Acht Fragen an Martin Poreda – Mitgründer kununu GmbH

Martin PoredaDie kununu GmbH betreibt im Herzen Wiens die Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu.com. Martin Poreda, der das Unternehmen 2007 gemeinsam mit seinem Bruder Mark gründete, gibt Auskunft über Sinn und Zweck derartiger Plattformen, welchen Nutzen Bewerber und Arbeitgeber davon haben, und wie Unternehmen mit ihnen umgehen sollten.

Herr Poreda, wie sind Sie auf die Idee gekommen, ein Arbeitgeberbewertungsportal zu starten? 

Ausgangspunkt war der Wunsch, mich selbst besser über potenzielle Arbeitgeber informieren zu können. Ich habe meine Jobwechsel stets sehr strategisch vollzogen und mich vorher stets umfassend über interessante Karrieremöglichkeiten informiert. Mit Suchkombinationen wie „Betriebsklima“, „Aufstiegschancen“ usw. in Kombination mit Firmennamen habe ich u.a. auch im Internet nach Insider-Berichten aus den mich interessierenden Firmen gesucht. Mit den Ergebnissen war ich sehr unzufrieden. Eines Abends erzählte ich meinem Bruder davon; am nächsten Tag begannen wir mit der Arbeit an kununu.

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Arbeitgeberbewertungsportale – Wie werden Arbeitgeber online authentisch attraktiv?

ArbeitgeberbewertungDer demografische Wandel und der damit verbundene Fachkräftemangel macht es für Unternehmer unabdingbar, ihr Arbeitgeberimage zu verbessern oder gar erst einmal zu positionieren. Die eigene Arbeitgebermarke sowohl intern als auch extern attraktiv und authentisch zu präsentieren, stellt heutzutage Unternehmen aller Branchen und Größen vor eine Herausforderung – bekannt unter dem Begriff „Employer Branding“.

Während vor einigen Jahren ein gutes Arbeitgeberimage eher einen Nice-to-have-Charakter besaß, ist dieses heute von essentieller Bedeutung – aus verschiedenen Gründen: Zum einen bietet Employer Branding Arbeitgebern die Möglichkeit, die Mitarbeiter nachhaltig an das Unternehmen zu binden, sie zu motivieren und so effizientere Arbeitsleistungen und höheren Unternehmenserfolg zu erzielen. Zum anderen sind Unternehmen in dem „War for Talents“ stets auf der Suche nach höherer Qualität von Bewerbern und Fachkräften. Diese wiederum haben die Chance, mit Hilfe von Arbeitgeber-Bewertungsportalen oder Social Media schnell einen sehr authentisch wirkenden Eindruck der Unternehmenskultur zu gewinnen.

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