Trendstudie Recruiting – So rekrutiert Deutschland (Teil 1)

Trendstudie-Recruiting-Teil-1Im digitalen Zeitalter gibt es für das Recruiting eine Vielzahl von Wegen. Stellenanzeigen können auf der eigenen Webseite, auf Online-Stellenbörsen, via Social Media oder auf dem „klassischen“ Weg in Zeitungen oder Magazinen veröffentlicht werden. Aus Sicht der Unternehmen muss hierbei abgewogen werden, welche Kanäle für die Stellen­besetzung am erfolgsversprechendsten sind.

Im ersten Teil von Trendstudie Recruiting – So rekrutiert Deutschland konzentrieren wir uns auf die ersten Schritte des Rekrutierungsprozesses: Die Wahl des Kanals für die Kandidatenansprache. Hierfür haben wir die Ergebnisse der Studie „Recruiting Trends 2014“ zusammengefasst. Die Studie wurde vom Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main in Kooperation mit Monster Worldwide das zwölfte Jahr in Folge durchgeführt. In diesem Jahr wurden wieder einmal die 1.000 größten Unternehmen in Deutschland sowie die jeweils 300 größten deutschen Unternehmen aus den Branchen Health Care, IT und Maschinenbau zu ihrer Selbsteinschätzung in Hinblick auf aktuelle Trends im Recruiting befragt.

Von der Ausschreibung bis zur Einstellung

Der derzeit beliebteste Kanal zum Veröffentlichen von Stellenanzeigen ist die eigene Unternehmenswebseite. 91,2 Prozent der zu besetzenden Stellen werden nach Angaben der befragten Unternehmen auf der eigenen (Karriere-)Seite inseriert. Auf Platz zwei stehen Internet-Stellenbörsen mit rund 70,3 Prozent der ausgeschriebenen Vakanzen. Hierauf folgen die Bundesagentur für Arbeit (32,7 Prozent), Mitarbeiterempfehlungen (24,4 Prozent), Social Media (19,8 Prozent) und Printmedien (14,8 Prozent).

Recruiting

Abbildung 1: Anteile der auf verschiedenen Recruiting-Kanälen veröffentlichten Vakanzen

Die meisten tatsächlichen Einstellungen erfolgen zu 36,2 Prozent über die Anzeigen, die auf den Internet-Stellenbörsen veröffentlicht wurden. 34,1 Prozent aller Einstellungen resultieren aus Ausschreibungen auf der eigenen Unternehmenswebseite. 8,4 Prozent der Neuanstellungen ergeben sich aus Mitarbeiterempfehlungen, gefolgt von den Printmedien (6,5 Prozent), Social Media (4,6 Prozent) und der Bundesagentur für Arbeit (2,5 Prozent).

Interaktiv und dynamisch

Gleichzeitig mit der Etablierung der Social Media haben auch dynamische und interaktive Elemente in den Online-Stellenanzeigen ihren Platz gefunden. 15,6 Prozent der befragten Unternehmen benutzen bereits Videos oder Links zu Social-Media-Accounts in ihren Online-Stellenanzeigen. 78,8 Prozent der Teilnehmer gehen davon aus, dass solche Elemente künftig verstärkt in den Anzeigen integriert werden.

Active Sourcing

Bei der Direktansprache der Bewerber, dem Active Sourcing, übernehmen Recruiter eines Unternehmens die Rolle eines Headhunters. 14,2 Prozent der Befragten sprechen bei der Bewerbersuche geeignete Kandidaten direkt an. Hierbei sehen 85,6 Prozent einen eigenen Talent-Pool als geeigneten Kanal, gefolgt von dem persönlichen Netzwerk (80,0 Prozent) und Studenten- oder Absolventenevents (71,4 Prozent). Hierbei wird das Karrierenetzwerk Xing am häufigsten für die aktive Suche nach Kandidaten genutzt (22,2 Prozent).

Active Sourcing

Abbildung 2: Die Eignung verschiedener Kanäle zur Identifikation und Direktansprache

Im zweiten Teil von Trendstudie Recruiting – So rekrutiert Deutschland werden wir die Trends des Rekrutierungsprozesses zeigen, die speziell mit den sozialen Medien und mobilen Endgeräten in Verbindung stehen.

Mehr Informationen über die Studie erhalten Sie hier

Trendstudie Recruiting – So rekrutiert Deutschland Teil 2

 

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