Mitarbeiter binden in Veränderungsprozessen – Veränderung muss zuallererst in den Köpfen stattfinden

VeraenderungsprozesseVeränderungen bergen Risiken und Chancen. Damit Mitarbeiter in Veränderungsprozessen nicht „verloren“ gehen, sondern Unternehmensentscheidungen mittragen und neu eingeschlagene Wege mitgehen, ist professionelle Kommunikation das A und O.

Ein Wechsel im Management, eine neue Strategie, Reorganisation, Fusion oder Akquisition, Expansion oder Stellenabbau, Internationalisierung oder die Einführung technischer Innovationen oder neuer Prozesse – die Liste der Auslöser, die zu Veränderungen des Arbeitsumfeldes führen können, ist lang. Veränderung ist in der heutigen, schnelllebigen und von internationalem Wettbewerb geprägten Arbeitswelt allgegenwärtig. Die Betroffenen dieser Veränderungen sind die Mitarbeiter.

Verständnis statt Frust

Die Umsetzung von Veränderungen und die Erreichung der damit verfolgten Ziele – Integration, Erhöhung der Markt- und Kundenorientierung, Senkung der Kosten, Optimierung von Prozessen … – funktioniert nur mit engagierten, kreativen und loyalen Mitarbeitern. Damit Mitarbeiter nicht aus Unsicherheit, Angst und Frustration ihre Motivation und Bindung an das Unternehmen verlieren und die Entwicklung ausbremsen, ist Kommunikation notwendig. Nur wenn ihnen der Sinn und die Notwendigkeit der Veränderung klar sind und sie wissen, was auf sie zukommt, können sie zum Unternehmen stehen. Nur durch Information über die Hintergründe kann Verständnis und Akzeptanz für Veränderungsprozesse geschaffen werden. Veränderung muss zuallererst in den Köpfen stattfinden, denn wer kennt ihn nicht, den Spruch „Das haben wir schon immer so gemacht“?! Solch verkrustete Denkweisen und Strukturen gilt es aufzubrechen. Eine zielführende Kommunikation muss dabei sowohl formale als auch inhaltliche Ansprüche erfüllen. Bei anstehenden Veränderungen ist vor allem eine rechtzeitige, kontinuierliche und möglichst einheitliche bzw. zeitgleiche Kommunikation wichtig.

Veraenderungsprozesse

Damit Mitarbeiter neue Unternehmenswege mit beschreiten ist zielgerichtete und frühzeitige Kommunikation wichtig.

Gerüchten vorbeugen

Denn Mitarbeiter sollten nicht erst informiert werden, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Und sie dürfen danach nicht sich selbst überlassen, sondern regelmäßig auf dem Laufenden gehalten werden, damit sie sich eingebunden fühlen. Andernfalls öffnet man zudem Gerüchten Tür und Tor. Dass Informationen adressatengerecht und verständlich formuliert sein müssen, versteht sich von selbst. Dabei tut das Management gut daran, auch mit unbequemen Entscheidungen ehrlich und offen umzugehen, um sich Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu bewahren. Hier ist oft eine Gratwanderung notwendig, zwischen Vermeidung unnötiger Unruhe und Vermittlung von Sicherheit und Transparenz. Wichtig ist es dabei, positive Signale zu kommunizieren, gleichzeitig aber Ängste und Widerstände der Mitarbeiter ernst zu nehmen. Es empfiehlt sich eine dialogorientierte Umsetzung statt einer Top- Down-Einbahnstraße. Als Instrumente bzw. Kanäle kommen für die interne Kommunikation mehrere in Frage, die es den jeweiligen Gegebenheiten, Themen, Botschaften und Zielgruppen entsprechend auszuwählen und zu kombinieren gilt. Allen voran steht der persönliche Kontakt in Form von Einzelgesprächen oder Mitarbeiterversammlungen, Workshops etc. Hinzu kommen Print- und Onlinemedien wie Mitarbeiterzeitschriften, Newsletter, Führungskräftebrief, Intranet etc.

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