Vier Gedanken zum Thema Arbeitgebermarke

ArbeitgebermarkeDas Thema Arbeitgebermarke ist in Personal- und Kommunikationsabteilungen in Unternehmen verschiedenster Größe in aller Munde. Wir haben einige Gedanken für Sie zusammengefasst.

Employer Branding lohnt sich

Erfolgreiches Employer Branding wirkt sich nicht nur auf das Recruiting, sondern auch auf die internen Prozesse aus: Mitarbeiter, die ihren Arbeitgeber als attraktiv empfinden, identifizieren sich mit ihrer Arbeit, dem Team, dem Unternehmen und dessen Zielen, kommen gerne zur Arbeit und erbringen bessere Leistungen. Dies steigert die Qualität der Arbeitsergebnisse sowie die Effizienz der zugrundeliegenden Prozesse. Und dies bei geringerem Führungsaufwand. Hinzu kommen eine geringere Fluktuation und ein sinkender Krankenstand. Kunden sind zufriedener und die Unternehmensrendite wächst. Alles in allem also eine sinnvolle Investition.

Keine Arbeitgebermarke ist auch keine Lösung

Viele Unternehmen schrecken vor der Etablierung einer Arbeitgebermarke bzw. Employer Brand zurück, da sie noch keine klar definierte Unternehmensmarke besitzen. Aus diesem Grund sollte man sich jedoch nicht von der Entwicklung der Arbeitgebermarke abhalten lassen. Häufig gibt die Arbeitgeberpositionierung sogar den Anstoß, auch die Unternehmensmarke (endlich) in strategische Formen zu gießen.

Begleitung durch einen externen Dienstleister

Eine starke Arbeitgebermarke muss in erster Linie authentisch sein. Sie ist identitätsbasiert und beruht auf Werten, Kultur und Zielen des Unternehmens. Daher ist es unabdingbar, Führungskräfte und Mitarbeiter in Form von Managementinterviews, Fokusgruppen oder einer Mitarbeiterbefragung in den Employer Branding Prozess einzubeziehen. Oft lohnt hier der Einsatz eines externen Dienstleisters, der mit entsprechender Methodenkompetenz den Prozess überwacht, gleichzeitig die Objektivität in der Analyse wahrt und das strategische Marken-Fundament verdichtet.

Starke Unternehmensmarke = Starke Arbeitgebermarke?

Falsch! Der Bekanntheitsgrad einer Produktmarke hat nur bedingt Einfluss auf die Arbeitgebermarke, denn Werbekampagnen für das Produkt eines Unternehmens geben nicht unbedingt Einblick in die Arbeitgeberidentität sowie Kultur und Werte des Unternehmens. Zudem spricht die Arbeitgebermarke natürlich andere Zielgruppen an. Fachkräfte, Schüler oder Studenten sind bei den Recruitern gefragt, entsprechen allerdings in vielen Fällen nicht der Zielgruppe des Produktmarketings.

 

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