Wozu Interne Kommunikation? – Informieren ist gut,
Motivieren ist besser

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Die Interne Kommunikation gehört zu den strategisch ausgerichteten Managementaufgaben. Denn vom professionellen Dialog mit den Mitarbeitern hängen die Leistung der Belegschaft und damit der Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens ab. Dabei geht es um weit mehr als die reine Vermittlung von Informationen.

Natürlich ist es das erste Ziel der Internen Kommunikation zu informieren. Entscheidend für den Erfolg ist aber vor allem das „Wie“ – sowohl inhaltlich als auch formal. Erfolgreiche Interne Kommunikation ist ein Gefüge verschiedener Medien, die für größtmögliche Transparenz sorgen und den Dialog fördern.

Transparenz schafft Akzeptanz

Nur durch glaubwürdige, aktuelle, kontinuierliche und adressatengerechte Kommunikation wird das Vertrauen der Belegschaft gestärkt und Ängsten und Vorurteilen vorgebeugt. Das Ergebnis: Gut informierte und motivierte Mitarbeiter, die die Unternehmensziele kennen, verstehen und deshalb akzeptieren und mittragen. Die gerne für „ihre“ Firma arbeiten, sich mit ihrer Arbeit identifizieren und daher gute Leistung bringen. Die intern wie extern als Unternehmens- und Markenbotschafter auftreten. Denn indem die Interne Kommunikation für den roten Faden sorgt, Sinn stiftet und Entscheidungen nachvollziehbar macht, gestaltet sie wesentlich die Kultur und das Image eines Unternehmens mit. „PR begins at home“, sagte schonEdward L. Bernays, einer der Väter der modernen Public Relations.

Das gilt umso mehr bei anstehenden Veränderungsprozessen: Nur wenn Mitarbeitern Sinn und Notwendigkeit der Veränderung klar sind, wenn sie sich eingebunden fühlen und wissen, was auf sie zukommt, können sie Entscheidungen – auch unbequeme – mittragen und einen neuen Weg mitgehen.

Bei mangelnder oder mangelhafter Kommunikation – zu spät, zu wenig, un- oder missverständlich – sind Identifikation und Motivation schnell im Keller. Das verursacht nicht nur Führungs- und Orientierungslosigkeit bei den Mitarbeitern, sondern vermittelt auch Geringschätzung. Denn professionelle Interne Kommunikation hat auch immer etwas mit Wertschätzung und Anerkennung zu tun. Damit trägt sie maßgeblich zur emotionalen Bindung an das Unternehmen und zur Motivation der Mitarbeiter bei.

Neue Potenziale – und Herausforderungen

Als Kommunikationsinstrumente bzw. Kanäle für die Interne Kommunikation steht eine ganze Reihe zur Verfügung – beginnend bei der Face-to-Face-Kommunikation im persönlichen Gespräch oder der Betriebsversammlung über Periodika wie die Mitarbeiterzeitschrift bis zu elektronischen Medien wie Intranet und E-Mail. Diese gilt es den jeweiligen Gegebenheiten, Themen, Botschaften und Zielgruppen entsprechend auszuwählen und zu kombinieren. Angesichts der neuen Medien eine zunehmenden Herausforderung für interne Kommunikatoren: Das persönliche Gespräch lässt sich auch virtuell führen, die Mitarbeiterzeitschrift wird digital, das Intranet wird social. Die traditionellen Instrumente der Internen Kommunikation werden zunehmend mit neuen Medien verknüpft. Denn Facebook & Co. sind allgegenwärtig und haben damit auch zu einer neuen Erwartungshaltung geführt. Zur Erreichung von Akzeptanz muss diese bedient werden, Mitarbeiter müssen auch über die neuen Medien „abgeholt“ werden. Sie gehören zum modernen Kommunikations-Mix dazu – und müssen ebenso wie die traditionellen Instrumente professionell und angemessen genutzt werden. Zur Information, aber vor allem zur Motivation der Mitarbeiter.

 

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